Kreisverband Bodenseekreis

 

+++ Pressebericht vom 12. Juli 1999 +++

ödp: Listen für Westkreis aufgestellt

Mit den Spitzenkandidaten Peter Glökler aus Markdorf, Andreas Röhrig aus Uhldingen-Mühlhofen, Walter Lungstras aus Salem und Nanette Kolb aus Überlingen gehen ödp und Unabhängige im westlichen Bodenseekreis in die Kreistagswahlen im Oktober dieses Jahres. Dies ist das Ergebnis der gemeinsamen Nominierungsversammlung für die vier westlichen Wahlkreise am letzten Montag in Salem. Da sich die Anwesenden für die blockweise Abstimmung der einzelnen Wahlkreislisten aussprachen, gingen die vier Wahldurchgänge - je einer je Wahlkreis - zügig vonstatten. Folgende vier Listenvorschläge wurden jeweils einstimmig angenommen:

Im Wahlkreis 2 (Markdorf, Bermatingen, Oberteuringen, Deggenhausertal) kandidieren auf den Plätzen eins bis sechs: Peter Glökler, Dr. Klaus Bieger, Manfred Fischer, Martina Glökler, Karl King und Bruno Glökler. Im Wahlkreis 4 (Meersburg, Hagnau, Daisendorf, Stetten, Uhldingen-Mühlhofen, Immenstaad) treten an: Andreas Röhrig, Max Mack, Peter Wochner, Hartmut Rieble und Hartmut Schucker. Im Wahlkreis 5 (Salem, Frickingen, Heiligenberg) kandidieren Walter Lungstras, Ursula Hoelzer, Klaus Rist, Roland Förster und Max Lungstras. Auf der Liste für den Wahlkreis 7 (Überlingen, Owingen, Sipplingen) stehen Nanette Kolb, Roland Kaim, Veronika Sorg, Udo Ulrich Schultze, Gabi Grässer und Wolfgang Sorg.

Damit stellen ödp und Unabhängige für die insgesamt 23 Plätze, die den westlichen Wahlkreisen im Kreistag zustehen, 22 Kandidaten. Wahlleiter Peter Glökler, ödp-Ortsvorsitzender aus Markdorf, der sich dort auch auf der Umweltliste um ein Gemeinderatsmandat bewirbt, konnte somit zutreffend feststellen: Die Listen von ödp und Unabhängigen sind auch in den westlichen Wahlkreisen gut besetzt - und das nicht nur rein zahlenmäßig, sondern auch in Bezug auf die Eignung der Kandidatinnen und Kandidaten." Diese decken sowohl ein breites Berufsspekrum ab, von der Hausfrau und Mutter über den Schreiner bis hin zum Ingenieur, als auch alle Altersgruppen. Einzig der Frauenanteil ist deutlich niedriger als bei ödp und Unabhängigen in den restlichen Wahlkreisen im Bodenseekreis (an der Spitze steht hier der Wahlkreis 3 mit einem Frauenanteil von 80 Prozent).

Gemeinsam ist allen Kandidaten das Motiv für ihre Kandidatur: die Erkenntnis, daß unsere Gesellschaft dringend auf die Bereitschaft der Bevölkerung angewiesen ist, sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen - besonders in der heutigen Zeit, in der auf allen politischen Ebenen Entscheidungen getroffen und Weichenstellungen vorgenommen werden, die weit in die Zukunft hineinreichen. Dabei gehen die politischen Schwerpunkte der einzelnen Kandidaten weit über die klassischen Umweltthemen wie Verkehrs- und Energiepolitik hinaus. Oft wurden an diesem Abend auch Punkte wie Familienpolitik oder die Übereinstimmung mit dem ödp-Wirtschaftskonzept angesprochen. Das verdeutlicht, daß sich die ödp zwischenzeitlich weit von der reinen Umweltpartei wegentwickelt und zunehmend auch andere, für die Zukunft ebenso wichtige Themen in ihr Programm aufgenommen hat - wenn dies auch von großen Teilen der Bevölkerung noch nicht wahrgenommen worden ist, wie der stellvertretende ödp-Kreisvorsitzende Roland Kaim resümierte.