Kreisverband Bodenseekreis

 

+++ Pressebericht vom 20. Mai 2010 +++

ödp nominiert Landtagskandidaten

Sylvia Hiß-Petrowitz einstimmig zur Landtagskandidatin gewählt - Ihr zur Seite steht Annedore Schmid als Zweitkandidatin

Mit der Häfler Ortsvorsitzenden und Gemeinderätin Sylvia Hiß-Petrowitz als Kandidatin und der Kreisvorsitzenden Annedore Schmid als Ersatzkandidatin (ebenfalls aus Friedrichshafen) will die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) im Wahlkreis Bodensee im März 2011 zu den Landtagswahlen antreten. Beide wurden auf der letzten Kreishauptversammlung im Friedrichshafener Hotel Central einstimmig nominiert.



Die beiden Landtagskandidatinnen Sylvia Hiß-Petrowitz (links) und Annedore Schmid (rechts)

Bei diesen Wahlen will die ödp - im Gegensatz zur Wahl 2006 - in allen 70 baden-württembergischen Wahlkreisen antreten und damit den Grundstein für ein landesweit erfolgreiches Abschneiden legen. Wie Kreisvorstandsmitglied Christa Stier de Parra, Beisitzerin im Landesvorstand, der Versammlung berichtete, scheint dieses Ziel nach den Rückmeldungen aus den Kreisverbänden an den Landesvorstand auch erreichbar. Weiteren Auftrieb versprechen sich Sylvia Hiß-Petrowitz und Annedore Schmid von dem mittlerweile doch beachtlichen Stellenwert, den die klassischen ödp-Kernthemen in den letzten Jahren in der öffentlichen Diskussion eingenommen haben: Von Ökologie (in Zusammenhang mit der drohenden Klimaerwärmung in aller Munde) über Familienpolitik (Stichwort Kinderarmut) bis hin zu sauberer Demokratie (Unabhängigkeit von Politik und Wirtschaft - aktuell geworden durch fragliche Frmenspenden aus der Hotel- und Gastronomie-Branche) - alles Themen, für die sich die ödp seit Jahren einsetzt, die aber von den großen Parteien lange Zeit stiefmütterlich behandelt wurden und zum Teil (Parteispenden) immer noch werden und die zeigen, dass auch eine kleine Partei wie die ödp eine wichtige Rolle in der Demokratie einnehmen kann.

Noch ist das Antreten der ödp im Bodenseekreis bei diesen Wahlen aber nicht gesichert. Wie alle noch nicht im Landtag vertretenen Parteien muss die ödp für ihre Zulassung 150 Unterstützungsunterschriften von hier wahlberechtigten Bürgern sammeln. Nähere Informationen hierzu können demnächst im Internet unter www.oedp-fn.de abgerufen werden.