Kreisverband Bodenseekreis

 

+++ Pressebericht vom 9. Februar 2017 +++

Sylvia Hiß-Petrowitz kandidiert für ÖDP

ÖDP nominiert Direktkandidatin für Bundestagswahl - Jetzt fehlen noch 200 Unterschriften

Bei den Bundestagswahlen am 24. September wird im Wahlkreis 293 (Bodensee) voraussichtlich auch die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wieder mit beiden Stimmen wählbar sein. Die Häfler Orts- und Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Sylvia Hiß-Petrowitz wurde auf der Wahlkreisversammlung einstimmig als Kandidatin nominiert. Jetzt fehlen ihr noch 200 Unterstützungsunterschriften von im Wahlkreis wahlberechtigten Bürgern, um zur Wahl zugelassen zu werden.




Die ÖDP-Kreisvorsitzende Annedore Schmid (links) und die Direktkandidatin Sylvia Hiß-Petrowitz

Sobald die amtlichen Formulare vom Landratsamt ausgestellt wurden, werden diese auf der Homepage des Kreisverbandes (www.oedp-fn.de) zum Download bereitgestellt, wo sie von interessierten Bürgern heruntergeladen, ausgefüllt und an die Partei weitergeleitet werden können (nähere Informationen dazu werden rechtzeitig auf der Homepage bekanntgegeben).

Die ÖDP will bei diesen Wahlen für all jene eine Alternative sein, die andere Vorstellungen von Politik haben als die im Bundestag vertretenen Parteien, und diesen damit die Möglichkeit geben, eine Stimme abzugeben und damit ihrer demokratischen „Bürgerpflicht“ nachzukommen, ohne das kleinere Übel zu wählen, ohne dabei eine Politik zu unterstützen, die sie ablehnen.

Sylvia Hiß-Petrowitz ist den Bürgern im Bodenseekreis vor allem durch ihre kommunale Arbeit nicht mehr unbekannt. Sie sitzt seit 2004 im Häfler Gemeinderat und ist seit 2014 Fraktionsvorsitzende der Fraktionsgemeinschaft ÖDP/parteilos. Hiß-Petrowitz, die sich selbst als „rebellisch“ bezeichnet und von sich behauptet, „wirklich authentisch zu sein - im Guten wie im Schlechten“, hat trotz Mitgliedschaft in einer Partei nie aufgehört, sich eine eigene Meinung zu bilden und scheut dabei auch nicht davor zurück, auch eine Position zu vertreten, mit der sie sich möglicherweise in ihrer eigenen Zielgruppe unbeliebt machen kann. Deutlich wird dies beispielsweise in ihrer Haltung zum Häfler Flughafen, dessen Notwendigkeit sie noch nie infrage gestellt hat - auch wenn laut ökologischer Lehrmeinung der Flugverkehr als nachgewiesen unökologisches Verkehrssystem abgelehnt wird. Als Schwerpunktthema ihrer politischen Arbeit nennt sie den Bereich Pflege. Auf diesem Gebiet gibt es nach ihrer Überzeugung noch viele Lücken, die zu schließen sie sich zum Ziel gesetzt hat.

Hiß-Petrowitz hofft, bei dieser Wahl die Chance zu bekommen, ihre Vorstellung von Politik einer breiten Öffentlichkeit nahebringen zu können, beispielsweise durch Einladungen zu Podiumsdiskussionen und eine faire Berichterstattung in den Medien.