Kreisverband Bodenseekreis

 

+++ Pressebericht vom 6. Juni 2013 +++

ÖDP nominiert Direktkandidaten

Die Ökologisch-Demokratische Partei hat ihren Direktkandidaten für die Bundestagswahl im Wahlkreis Bodensee nominiert.

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) will bei der Bundestagswahl im Herbst im Wahlkreis 293 Bodensee mit einem Direktkandidaten antreten. Dazu wählten die Mitglieder auf einer Wahlkreisversammlung im Häfler Schwanen im Beisein eines Vertreters des Landesvorstands den 67-jährigen Franz Weber aus Horgenzell. Für die Zulassung zur Wahl benötigt die Partei jetzt aber noch 200 Unterstützungsunterschriften von im Wahlkreis wahlberechtigten Bürgern.


Bild von der Kandidatenwahl

Auf dem Foto snd von links nach rechts:Thomas Bergmann vom Landesvorstand, die stellvertretende Kreisvorsitzende Sylvia Hiss-Petrowitz, der Direktkandidat Franz Weber und die Kreisvorsitzende Annedore Schmid

Franz Weber war bis zu seiner Pensionierung Sonderschullehrer am Körperbehinderten-Zentrum Oberschwaben in Weingarten. Seit 1987 ist er Mitglied der ÖDP und vertritt die ÖDP seit 2004 in der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben. Über sein politisches Engagement hinaus ist er vielfältig engagiert, unter anderem in BUND, Greenpeace, Katholischer Arbeitnehmervertretung und Amnesty International.

Als politische Schwerpunkte nennt er Energiepolitik, Gentechnik, Gesundheit und Familie. Und er setzt auf die Unabhängigkeit der Politik von der Wirtschaft, was er bei der ÖDP als gewährleistet ansieht, da diese Partei als einzige in Deutschland keine Firmenspenden annimmt.

Trotz der nicht immer ermutigenden Wahlergebnisse der Vergangenheit sieht Weber großes Potential für seine Partei, auch wenn sie dieses Potential bis jetzt aufgrund ungünstiger Rahmenbedingungen wie der 5%-Hürde und der damit verbundenen Angst vor der angeblich verlorenen Stimme und nicht zuletzt wegen des geringen Bekanntheitsgrades noch nicht voll ausschöpfen konnte. Dieses Manko wollen Franz Weber und seine Mitstreiter durch einen informativen und sachlichen Wahlkampf beseitigen. Unterstützt werden sie dabei auch vom ÖDP-Bundesvorsitzenden Sebastian Frankenberger, der für den 18. September seinen Besuch in Friedrichshafen angekündigt hat.

Doch vorher gilt es noch, die Voraussetzungen für eine Wahlteilnahme zu schaffen: Die ÖDP muss wie alle noch nicht im Bundestag vertretenen Parteien 200 Unterstützungsunterschriften von Bürgern sammeln, die im Wahlkreis Bodensee - dazu zählen alle Gemeinden des Bodenseekreises und zusätzlich die Gemeinden Herdwangen-Schönach, Illmensee, Pfullendorf und Wald aus dem Landkreis Sigmaringen - wahlberechtigt sind. Dazu wird die ÖDP an den Wochenenden ab 14. Juni jeweils Freitag und Samstag in der Häfler Fußgängerzone mit einem Infostand vertreten sein. Ab Anfang nächster Woche wird das amtliche Formular auch auf der Homepage des Kreisverbandes unter der Adresse www.oedp-fn.de zum Download bereitstehen. Die ÖDP versichert, dass die Daten dieser Unterstützungsunterschriften weder gespeichert noch an Dritte weitergegeben werden.