Kreisverband Bodenseekreis

 

+++ Pressebericht vom 6. Oktober 2003 +++

Niederländische Untersuchungen belegen: Mobilfunkstrahlen sind gefährlich

wegen Untätigkeit der Bundesregierung entwickelt ödp kommunales Konzept zum Schutz der Bevölkerung - Vorstellung noch vor Kommunalwahlen 2004

Sie sind also doch gefährlich - Mobilfunkstrahlen! Dies belegen neueste wissenschaftliche Untersuchungen aus den Niederlanden und bestätigen damit die Position der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp), die sich seit langem zum Schutz der Bevölkerung für eine deutliche Absenkung der Strahlengrenzwerte einsetzt. In ihren Untersuchungen haben die niederländischen Wissenschaftler bei Personen, die Strahlungseinflüssen des künftigen UMTS-Netzes ausgesetzt waren, ein verstärktes Auftreten von Kopfschmerzen und Übelkeit festgestellt. Bei Versuchen mit der heute eingesetzten GMS-Strahlung waren Auswirkungen auf Gedächtnis und Reaktionszeiten zu beobachten. Damit reihen sich diese Untersuchungen in zahlreiche andere internationale Forschungen ein, die ebenfalls deutliche Hinweise auf gesundheitliche Auswirkungen der Mobilfunkstrahlen festgestellt haben, bisher allerdings ohne Reaktion der verantwortlichen Politiker der rot-grünen Bundesregierung.

Da die ödp auch für die Zukunft keine positiven Signale aus Berlin erwartet, wird der Kreisverband seine Arbeit an einem kommunalen Programm zum Schutz der hiesigen Bevölkerung nach diesen neuesten Untersuchen nochmals intensivieren und noch vor den Kommunalwahlen im Juni nächsten Jahres dieses Konzept der Bevölkerung vorstellen. "Wir können vor Ort das verantwortungslose Nichtstun der rot-grünen Koalition, die damit die Gesundheit der Bürger leichtfertig aufs Spiel setzt, natürlich nicht vollends ungeschehen machen", so die ödp-Kreisvorsitzende Sylvia Hiß, "aber wir werden den Bürgern zur Kommunalwahl ein Konzept zur Abstimmung vorlegen, das alle Möglichkeiten, welche die aktuelle Rechtslage den Kommunen zum Schutz der Bevölkerung bietet, ausnutzt und damit das verbleibende Gesundheitsrisiko weitgehend minimiert." Die ödp wird darüber hinaus die Aufklärung der Bevölkerung über dieses wichtige Thema intensivieren. Bereits am Freitag, den 17. Oktober, bietet sie dazu Gelegenheit bei einem Vortrag des ödp-Bundesvorsitzenden Prof. Dr. Klaus Buchner von der Technischen Universität München im Überlinger Gasthaus Waldhorn.